
Eine beträchtliche Anzahl von Pflanzen ist auf die strukturelle Unterstützung anderer Pflanzen angewiesen. Um ihre Diversität und Ökologie zu verstehen, ist es wichtig zu wissen, wie stark sich potenzielle Wirtsarten in ihrer Eignung als Wirte unterscheiden. Eine neue Rezension in AoB PLANTS by Wagneret al. konzentriert sich auf Gefäßepiphyten, dh strukturabhängige Pflanzen, die ihre Wirte nicht parasitieren. Trotz eines langjährigen Interesses an dem Thema ist das Wissen über die Stärke ihrer Wirtsspezifität noch spärlich. Dies ist wohl auf konzeptionelle Verwirrung zurückzuführen, aber auch auf die große Komplexität des Studiensystems, die die Quantifizierung der Wirtsspezifität im Feld ziemlich schwierig macht. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass zukünftige Forschung einen umfassenderen Ansatz verwenden sollte, indem sie (i) die relative Bedeutung verschiedener potenzieller Mechanismen bestimmt, die lokal wirken, und (ii) mehrere vorgeschlagene Hypothesen bezüglich der relativen Stärke der Wirtsspezifität in verschiedenen Lebensräumen und zwischen verschiedenen Gruppen von Strukturen testen abhängige Flora.
