Bild: „Juni“, aus Il Breviario Grimani. Anonym, um 1510.
Bild: „Juni“, aus Il Breviario Grimani. Anonym, um 1510.

Wie um zu beweisen, dass jede Geschichte eine botanische Verbindung hat – wenn Sie genau hinsehen – wie wäre es mit dieser auf Käse basierenden Offenbarung? Seit vielen Jahren ist die Bildung der Löcher, die in bestimmten Schweizer Käsesorten zu finden sind – wie z Emmental und Appenzeller – wurde ausschließlich dem zugeschrieben CO2-produzierende Aktivitäten von Bakterien (jetzt bekannt Propionibacterium freudenreichii).

In Anbetracht dessen, dass diese Markenlöcher viel kleiner wurden, als die zur Käseherstellung verwendete Milch mit "moderne" Methoden, und zweifellos besorgt darüber, dass die Käsesorten etwas von ihrer Besonderheit verlieren (und Alleinstellungsmerkmale?), waren Hersteller und Händler verständlicherweise perplex. Was beeinflusst die Löcher an der modernen Milchgewinnung so stark?

Offenbar liegt es daran, dass heutzutage kein Kontakt mit der Atmosphäre besteht, wenn die Milch direkt von den Zitzen der Kuh in ein Auffanggefäß geleitet wird Maschinenmelken *. Das steht in deutlichem Kontrast zum traditionellen Handmelken von Kühen, bei dem die Milch in einem angesammelt wird oben offen Eimer. Dies ermöglicht Heupartikel setzen sich in der Milch ab, und diese stellen die Keimbildungsstellen für das CO bereit2 Bläschen, die später zu den Löchern führen.

Und was ist Heu?

Heu ist „Gras, Hülsenfrüchte oder andere krautige Pflanzen, die geschnitten, getrocknet und zur Verwendung als Tierfutter, insbesondere für Weidetiere wie Rinder, Pferde, Ziegen und Schafe, gelagert wurden“. Nun scheint es also, dass die 'Höhle der Heiligen' der Käsegeheimnisse wurde gelöst. Gesegnet sind in der Tat die Käser. Welche anderen Käsemythen (bitte botanisch basierte!) gibt es zu entkräften?

* Diese Studie wurde von Mitgliedern der durchgeführt Agroscope Institut für Lebensmittelwissenschaften und der Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt.

[Als eingefleischter Fromagophiler ist dies ein … äh … Gitter (sic gewollte) Käsegeschichte… – Red.]