In den Randregionen Europas werden grünlandbasierte Tierhaltungssysteme von Grasmonokulturen dominiert, die relativ stark gedüngt werden. Würde die Einbeziehung von Klee ihre Produktivität und Nachhaltigkeit verbessern?

Klee im Gras.
Bild Helgadóttir et al.

Helgadottir et al. über fünf Jahre Monokulturen und Mischungen aus zwei Gras- und zwei Kleearten unter unterschiedlichen N-Düngergehalten unter extremen Anbaubedingungen angebaut. Sie fanden heraus, dass Mischungen in Monokulturen unabhängig vom Artenanteil in der Mischung durchweg mehr Ertrag brachten als ihre Bestandteilsarten.

Die Ergebnisse zeigen, dass Gras-Leguminosen-Mischungen auch in den weniger produktiven landwirtschaftlichen Systemen in den kühlen Meeresregionen wesentlich und nachhaltig zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft beitragen können. Positive Gras-Leguminosen-Wechselwirkungen deuten darauf hin, dass symbiotische N2 Auch unter diesen Randbedingungen bleibt die Fixierung erhalten, sofern angepasste Arten und Sorten verwendet werden.

Es geht jedoch nicht nur um „kleberandiges Land und alles ist gut“. Einschreiben Annals of Botany, fügen die Autoren hinzu: „…[Erhaltung] von Leguminosen in der Grasnarbe bleibt in diesen Umgebungen immer noch eine Herausforderung. Zur Stabilisierung des Leguminosenanteils müssen geeignete Grasnarbenmanagementstrategien gefunden werden, was zunächst durch angepasste N-Düngemengen und Ernteregime erfolgen kann. Wichtig ist auch, durch Züchtung die Persistenz der Leguminosen in der Grasnarbe zu erhöhen und so die Robustheit des Systems weiter zu verbessern.“