Klimawandel ist hinterlässt seine Fingerabdrücke in der DNA von Eichen, so eine neue Studie von Assemar und Kollegen. Das Team analysierte Korkeichen, Quercus suber, im marokkanischen Maâmora-Wald, um zu sehen, wie natürliche Selektion Korkeichen hilft, unter veränderten Bedingungen zu überleben. Ihre Ergebnisse könnten dazu beitragen, diese ökonomisch und ökologisch wichtigen Bäume zu erhalten.
Wissenschaftler fanden heraus, dass Korkeichen mit einem bestimmten genetischen Marker (ZAG20-171) eher in Gegenden mit stärker schwankenden Tagestemperaturen, gleichmäßigeren Jahrestemperaturen, höheren Lagen und insgesamt weniger Niederschlag leben. Dies deutet darauf hin, dass diese Bäume besser an trockenere, temperaturvariablere Bedingungen angepasst sein könnten.
Die Forscher fanden diese Gene, indem sie Blattproben von Korkeichen aus dem gesamten Maâmora-Wald untersuchten. Diese Proben lieferten dem Team das Material für die Analyse von DNA-Mikrosatelliten und die Anwendung statistischer Methoden, um herauszufinden, welche DNA-Sequenzen mit welchen klimatischen und geografischen Faktoren korrelieren.
Die Arbeit baut auf früheren Studien auf, die Hinweise auf Gene fanden, die der Eiche helfen, mit Dürre fertig zu werden. Diese Forschung liefert neue Beweise für die Anpassung an den Klimawandel und bestätigt, dass sich Korkeichen weiterentwickeln, um auf einem wärmeren Planeten zu überleben. Die Arbeit unterstreicht, dass Gene ein wesentlicher Bestandteil der Pflanze sind, der beim Schutz einer Art berücksichtigt werden muss.
Assemar, F. E., Alami, M., Rabeh, K., El Antri, S., Filali-Maltouf, A. & Belkadi, B. (2024). Lokale Anpassung von Quercus suber L.-Populationen an den Klimawandel durch Genom-Scans und Umweltassoziationsanalysen aufdecken. Tree Genetics & Genomes, 20(29). https://doi.org/10.1007/s11295-024-01662-w ($)
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