Alaimo und Kollegen untersuchten neue Gemeinschaftsgärtner, um zu verstehen, wie sich Gartenarbeit auf das Wohlbefinden auswirkt. Sie entdeckten eine „Gärtner-Triade“ aus Pflege, Leistung und Naturverbundenheit das die soziale und emotionale Gesundheit verbessert. Diese Erkenntnisse könnten dazu beitragen, bessere naturbasierte Gesundheitsinterventionen zu entwickeln.

Die Forscher befragten 34 neue Gemeinschaftsgärtner aus der Denver Urban Gardens Initiative über ihre Erfahrungen, Motivationen und wahrgenommenen Auswirkungen auf die Gesundheit. Sie analysierten die Antworten, um gemeinsame Themen und Ergebnisse zu identifizieren, wobei sie sich darauf konzentrierten, wie sich das Engagement im Garten auf das soziale und emotionale Wohlbefinden auswirkte.

Die Studie ergab, dass die Pflege von Pflanzen, das Erfolgsgefühl und die Verbindung zur Natur zusammenwirken, um bei Gärtnern positive Emotionen und Erfahrungen hervorzurufen. Diese Vorteile traten unabhängig davon auf, ob die Personen alleine oder mit anderen gärtnerten, was das einzigartige Potenzial der Gartenarbeit zur Verbesserung des Wohlbefindens unterstreicht.

Frühere Studien haben gezeigt, dass die Natur sich positiv auf die geistige Gesundheit auswirkt, doch diese Forschung unterstreicht die besondere Rolle der Gartenarbeit. Im Gegensatz zu passiven Naturerlebnissen ist bei der Gartenarbeit aktive Pflege und Hege erforderlich, was positive Emotionen verstärkt und ein Gefühl von Sinnhaftigkeit und Erfolg vermittelt.

Alaimo, K., Coringrato, E., Lacy, K., Hébert, JR & Beavers, AW (2024). Fürsorge, Erfolgserlebnisse und Naturverbundenheit: Die „Garten-Triade“ und ihre Rolle für das Engagement neuer Gemeinschaftsgärtner sowie deren soziales und emotionales Wohlbefinden. People and Nature, https://doi.org/10.1002/pan3.10696 (OA)


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