
Früchte gibt es in einer beeindruckenden Vielfalt an Formen, Größen und Konsistenzen und weisen auch eine enorme Vielfalt an biochemischen/Metabolitenprofilen auf, worin ihr Wert als reichhaltige Nahrungs-, Nahrungs- und Arzneimittelquelle liegt. Dies ist zusätzlich zu ihrer grundlegenden Funktion, die sich entwickelnden und reifen Samen für die nächste Generation zu unterstützen und zu verbreiten.
Das Verständnis von Entwicklungsprozessen wie Fruchtentwicklung und -reifung, insbesondere auf genetischer Ebene, war früher aus praktischen und kommerziellen Gründen weitgehend auf Modell- und Pflanzensysteme beschränkt, aber mit der Erweiterung von entwicklungsgenetischen und Evo-Devo-Werkzeugen/Analysen können wir jetzt untersuchen und Aspekte der Fruchtentwicklung bei Arten vergleichen, die die Angiospermen umfassen. Wir können neuere genetische Entdeckungen auf die detaillierte Charakterisierung der Fruchtentwicklung und -reifung legen, die unter Berücksichtigung primärer Überlegungen wie Ertrag und Ernteeffizienz durchgeführt wird, sowie auf die detaillierte Beschreibung taxonomisch relevanter Merkmale.
Dieser kostenlose Übersichtsartikel konzentriert sich auf zwei morphologisch sehr unterschiedliche und evolutionär entfernte Früchte: die Kapsel des Schlafmohns und das Korn oder die Karyopse von Getreide. Beide haben einen enormen wirtschaftlichen Wert, aber aufgrund sehr unterschiedlicher Bestandteile; Alkaloide mit unterschiedlichem pharmazeutischem Wert, die aus dem Sekundärstoffwechsel in Schlafmohnkapseln stammen, und kalorische Energiebrennstoffe, die aus dem Primärstoffwechsel in Getreidekörnern stammen. Durch vergleichende Analysen in diesen und anderen Fruchtarten beginnen sich interessante Muster der Diversifizierung und Erhaltung der regulatorischen Genfunktion abzuzeichnen.
