Salzstress ist ein wichtiger limitierender Faktor für die Pflanzenproduktion auf der ganzen Welt. Reis ist besonders empfindlich gegenüber Salzgehalt, da sowohl das Pflanzenwachstum als auch der Getreideertrag unter salzhaltigen Bedingungen erheblich beeinträchtigt werden. Die Fähigkeit, Salz zu vertragen, unterscheidet sich jedoch mit den Wachstumsstadien der Pflanze und variiert zwischen verschiedenen Reissorten. Einige wilde Verwandte des Reises haben sich als ziemlich tolerant gegenüber salzigen Bedingungen herausgestellt. Die Nutzung dieser Variation könnte die Züchtung neuer salztoleranter Reissorten ermöglichen und den Landwirten eine größere Auswahl an Reissorten bieten.

In einer kürzlich veröffentlichten Studie in AoBP, Mitsuya et al. entwickelte Chromosomensegment-Substitutionslinien (CSSLs) von Nona Bokra, einem Salz-toleranten zeigt Landrasse mit dem genetischen Hintergrund von Koshihikari, einer salzanfälligen, aber führenden Rasse japonica Vielfalt. Diese wurden untersucht, um Linien zu finden, die unter langfristigen salzhaltigen Bedingungen besser abschnitten als Koshihikari. SL538 zeigte einen höheren Kornertrag und eine höhere Kornfüllung als Koshihikari unter Salzgehalt, jedoch wurde dies nicht Na zugeschrieben+Cl- oder K+ Homöostase. SL501, 502 und 503 andererseits hatten im Vergleich zu Koshihikari das Korngewicht unter Salzgehalt beibehalten und waren mit niedrigerem Na verwandt+ Konzentrationen in Blättern und Rispen. Die Ergebnisse dieser Studie implizieren, dass es eine unabhängige genetische Kontrolle der Salztoleranz jeder Ertragskomponente gibt und dass dies möglicherweise nicht immer mit einer überlegenen Salzausschlussfähigkeit zusammenhängt. Die Autoren hoffen, dass die Ergebnisse dieser Studie zukünftige Arbeiten vorantreiben werden, die die genetische Determinante der Salztoleranz bei der Landrasse Nona Bokra identifizieren und zu zukünftigen Züchtungsbemühungen beitragen werden.
