
Bei der afrikanischen Ölpalme Elaeis guineensiswerden männliche und weibliche Blütenstände getrennt in einem alternierenden Zyklus produziert, der von der Umwelt beeinflusst wird: Stressbedingungen fördern die männliche Blüte, aber die zugrunde liegenden Mechanismen dieses Prozesses sind unbekannt. Marcus et al. überprüfen das aktuelle Wissen zur Geschlechtsdifferenzierung bei Ölpalmen zusammen mit Perspektiven anderer Arten und schlagen vor, dass mindestens vier verschiedene Arten von Faktoren identifiziert werden können, die an der Geschlechtsbestimmung und -differenzierung beteiligt sein könnten: abiotische Faktoren (z. B. Wasserstress), metabolische Faktoren ( zB Kohlenstoffreserven), Hormonstatus und genetische Faktoren. Sie stellen ein Grundgerüst als Schritt zum Verständnis der Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen wichtigen Parametern bei der Geschlechtsbestimmung von Ölpalmen dar.
