Obwohl Weißklee (trifolium repens) ist eine wichtige gemäßigte Hülsenfrucht, deren Produktion durch geringe Bodenfeuchtigkeit begrenzt ist. Unter Verwendung einer 1 m tiefen Sandkultur, Nichols et al. untersuchten den Effekt der Hybridisierung mit dem wilden Verwandten T. uniflorum auf Durchwurzelungstiefe und Wurzeltiefenverteilung.

Wurzeltiefenverteilung (g Wurzeltrockengewicht pro Tiefe) (± sem) bei Ernte 4 (237 Tage nach der Aussaat)
Wurzeltiefenverteilung (g Wurzeltrockengewicht nach Tiefe) (± SEM) bei Ernte 4 (237 Tage nach der Aussaat) für (A) T. uniflorum 4382, (B) T. uniflorum 4383, (C) Crusader BC1, (D), Kopu II BC1, (E) ‚Crusader‘ und (F) ‚Kopu II‘.

Sie fanden heraus, dass die Hybridisierung verschiedene Wurzelmerkmale beeinflusste, was höchstwahrscheinlich edaphische Anpassungen von der T. uniflorum Elternteil. Die Wurzeln der Hybriden drangen tiefer ein als Weißklee, aber die Verteilung der Wurzelmasse war ähnlich T. uniflorum. Die aus diesen gezielten Züchtungsstrategien resultierenden Veränderungen der Wurzeleigenschaften und -architektur können den Zugang zu Wasser, aber auch zu Bodenphosphor verbessern. Folglich könnten diese Ergebnisse weitreichende Auswirkungen auf eine verbesserte Weideproduktion haben.

Problem der Wurzelbiologie

Dieses Papier ist Teil der Sonderheft Wurzelbiologie.