Collinsia heterophylla. Foto: Å. Lankinen.

Sexuelle Konflikte und ihre evolutionären Folgen sind bei Pflanzen noch wenig erforscht, aber die Theorie sexueller Konflikte könnte helfen zu erklären, wie Selektion sowohl bei Pflanzen als auch bei Tieren Variabilität erzeugt und aufrechterhält. In einer aktuellen Studie veröffentlicht in AoB PLANTS, Lankinen und Strandh zeigen, dass Pollen- und Stempelmerkmale an einem sexuellen Konflikt über den Zeitpunkt der Narbenempfänglichkeit im Jahrbuch mit gemischter Paarung beteiligt sind Collinsia heterophylla (Plantaginaceae) sind während der Pollenkonkurrenz je nach Stadium der Blütenentwicklung und unterschiedlichen Pollenablagerungsplänen unterschiedlich vorteilhaft. Schwankungen im Erfolg dieser Merkmale über die Blütenentwicklungszeit können aus sexuell antagonistischer Selektion resultieren.