Das Janzen-Connell-Modell sagt voraus, dass häufige Arten in Abhängigkeit von der Entfernung von den Elternbäumen und folglich in Abhängigkeit von der Dichte der Artgenossen unter hoher Samenprädation durch spezialisierte natürliche Feinde leiden, während die Hypothese der Raubtiersättigung vorhersagt, dass der Samenangriff aufgrund der Raubtiersättigung reduziert wird bei hohen Saatdichten. Prädation durch Insekten vor der Verbreitung wurde untersucht, während sich die Samen noch auf den Elternbäumen befinden, was ein häufig übersehenes Stadium darstellt, in dem die Samenprädation auftritt.

Durch Quantifizierung der Samenprädation vor der Verbreitung von zehn Quercus serrata Populationen über zwei Jahre nach drei Insektengruppen, Xiao et al. fanden heraus, dass der Gesamtpopulationstrend der negativen dichteabhängigen Samenprädation vor der Ausbreitung aufgrund der Räubersättigung das Auftreten von Janzen-Connell-Effekten auf einzelne Bäume begrenzte.
