Ich beginne zu vermuten, dass es eine Regel gibt – vielleicht ungeschrieben, aber nichtsdestotrotz –, dass der oberste englische viktorianische Naturforscher Charles Darwin ('CD“) muss an jedem biologischen Phänomen beteiligt gewesen sein, das man im 20. und 21. Jahrhundert studieren möchte. Wenn Sie schließlich irgendetwas im Zusammenhang mit der Evolution untersuchen, Darwin (und Wallace!) war bereits dort; Auxine und Pflanzenhormone im Allgemeinen, Darwin (und Sohn Francis) sie vorweggenommen; Pflanzenbewegungen, Wieder Darwin & Sohn; Pflanzenintelligenz, usw. Es ist daher keine Überraschung, dass der „Geist von Darwin“ hinter dem hartnäckigsten Gegenstand dieses Monats, dem Efeu, steckt.

Hedera algeriensis
Hedera algeriensis. Bild Digigalos / Wikipedia.

Machen Sie dort weiter, wo CD vor 150 Jahren aufgehört hat (siehe S. 106 hier), Yujian Huanga et al. haben die molekulare Basis des Klebstoffs untersucht, der dies ermöglicht Hedera helix sich anklammern vertikale Strukturen. Sie zeigen, dass die Nanopartikel – zuvor im Klebstoff identifiziert – bestehen überwiegend aus Arabinogalactan-Proteine (AGPs) und schlagen vor, dass kalziumgetriebene elektrostatische Wechselwirkungen zwischen den AGP-Nanopartikeln eine Vernetzung des ausgeschiedenen Klebstoffs erzeugen. Dies begünstigt die anschließende Aushärtung (Aushärtung), was die „mechanische Verzahnung“ (dh Adhäsion) zwischen den Adventivwurzeln der Pflanze (die den Klebstoff absondern) und der Oberfläche des Substrats fördert.

Das Team schlägt vor, dass diese Arbeit "den Fortschritt zum Verständnis der allgemeinen Prinzipien fördern könnte, die verschiedenen botanischen Klebstoffen zugrunde liegen". Oder auch 'neue Ansätze zur Wundheilung, stärkere Rüstungen für das Militär und vielleicht sogar Kosmetika mit besserem Durchhaltevermögen'. Pflanzenforschung, die für so viele verschiedene Aspekte der menschlichen Erfahrung einen echten Unterschied machen könnte.

Allerdings braucht man nicht unbedingt Klebstoffe, um für Haftung zu sorgen, wie Jiafu Tan et al. demonstrieren mit Trichome in Baumwolle. Wenn Baumwolle und Trichome zusammen erwähnt werden, denken viele Leute an sogenannte Baumwollfasern und ihre Rolle als Kleidungsfaser. Aber diese Arbeit befasst sich mit der Entwicklung der Blüte von Gossypium hirsutum und der Trichomen in der Epidermis seiner Blütenblätter vorhanden.

Sie zeigen, dass diese "Haare" für die Aufrechterhaltung der korrekten Blütenknospenform durch eine mechanische Verwicklung der Trichome auf benachbarten Blütenblättern wesentlich sind. Diese Verflechtung verankert die Kanten, um der Gegenkraft entgegenzuwirken, die durch die asymmetrische Ausdehnung überlappender Blütenblätter erzeugt wird. Es ist zwar interessant, diese Entwicklung des kommerziellen Produkts zu bemerken Klettverschluss® wurde inspiriert durch Pflanzen, ist es eine ganz andere Sache zu entdecken, dass Pflanzen in ihrer eigenen Biologie einen Klettverschluss-ähnlichen Mechanismus verwenden. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich könnte ziemlich an dieser Art von Arbeit hängen …