Dieses Whitepaper veranschaulicht die Notwendigkeit von Multiskalen, um die Pflanzenwissenschaft voranzubringen. Das Verständnis, wie die Pflanzenmorphologie verändert werden kann, ist entscheidend für die Verbesserung von Nutzpflanzen. Große Fortschritte wurden bei der Quantifizierung und Beschreibung von Formen und Mustern in Pflanzen unter Verwendung mathematischer Beschreibungen und Simulationen erzielt. Es muss jedoch daran gearbeitet werden, diese mathematischen Beschreibungen mit biologischen Prozessen zu verknüpfen, um die Vererbung und Aktivität von Genen mit beobachteten Phänotypen zu verknüpfen und die phänotypische Reaktion auf die Umwelt vorherzusagen. Die Autoren fordern die Integration von Modellen verschiedener Organisationsebenen, um den Forschern zu helfen, die komplexen voneinander abhängigen Prozesse zu verstehen, die auf mehreren räumlich-zeitlichen Skalen ablaufen. Dazu gehören genetische und funktional-strukturelle Pflanzenmodelle.
Die Autoren fordern fächerübergreifende Bildung, Workshops und Finanzierung, um die Lücke zwischen Mathematik und Pflanzenbiologie zu schließen und den wissenschaftlichen Fortschritt zu beschleunigen.

