Rahimi und Jung von der Andong National University haben herausgefunden Ein vielversprechender Zusammenhang zwischen städtischen Grünflächen und der Fülle an BestäubernIhre in zehn südkoreanischen Städten durchgeführte Forschung legt nahe, dass miteinander verbundene Waldstücke der Schlüssel zu einer erfolgreichen städtischen Landwirtschaft sein könnten.
Die Forscher nutzten innovative Methoden, um bestäuberfreundliche Zonen in Städten zu kartieren. Sie erstellten Habitateignungskarten für 243 bestäubende Insektenarten, darunter Bienen, Schmetterlinge und Schwebfliegen. Diese Karten wurden dann mit Clustern städtischer Grünflächen verglichen, die mithilfe der Graphentheorie ermittelt wurden.
Bemerkenswerterweise wiesen Gebiete mit gut vernetzten Grünflächen in allen untersuchten Städten durchweg höhere Bestäuberpopulationen auf. Dieses Ergebnis galt unabhängig vom spezifischen Klima der Stadt und unterstreicht die entscheidende Rolle der Vernetzung von Grünflächen bei der Förderung der städtischen Biodiversität.
Die Studie baut auf früheren Untersuchungen auf, die zeigen, dass es in städtischen Gärten in der Nähe von Wäldern tendenziell mehr Bienen gibt. Sie steht auch im Einklang mit der Annahme, dass Bestäuber es vorziehen, in der Nähe ihrer Nistplätze nach Nahrung zu suchen, was bei den meisten Bienenarten normalerweise ein Umkreis von 1-2 km ist.
Die Forschung zeigte, dass die Graphentheorie, die Faktoren wie die Anzahl der Flecken, ihre Konnektivität und den Nahrungsbereich bestäubender Insekten berücksichtigt, bei der effektiven Unterscheidung und Trennung solcher Bereiche wirksam ist. Diese Entdeckung ist vielversprechend für die Bewirtschaftung städtischer Gärten und die Verbesserung der Bestäubungsdienste.
Rahimi E, Jung C. Identifizierung bestäuberfreundlicher Standorte in städtischen Grünflächen für eine nachhaltige städtische Landwirtschaft. J Sustain Agric Environ. 2024;3:e12109. https://doi.org/10.1002/sae2.12109
