Impatiens glandulifera Royle hat eine breitere ökologische Nische als erwartet. Eine Erweiterung von Flussufern ist somit möglich. Das Foto wurde an der Burgruine über dem Fluss Jizera aufgenommen. Foto: Jan Čuda.
Impatiens glandulifera Royle hat eine breitere ökologische Nische als erwartet. Eine Erweiterung von Flussufern ist somit möglich. Das Foto wurde an der Burgruine über dem Fluss Jizera aufgenommen. Foto: Jan Čuda.

Viele invasive Arten gelten als wettbewerbsüberlegen gegenüber einheimischen Arten, wobei die stärkste Konkurrenz bei Arten mit ähnlichen Nischen und/oder bei eng verwandten Arten zu erwarten ist. Das Ergebnis des Wettbewerbs hängt jedoch stark vom Kontext ab, da die Wettbewerbsstärke je nach Umweltgradienten und Lebensstadien variiert und auch von der Häufigkeit abhängt. In einer aktuellen Studie veröffentlicht in AoB PLANTS, Čuda et al. untersuchten Konkurrenzeffekte in einem Experiment mit drei Impatiens Arten (Balsaminaceae) mit ähnlichen lebensgeschichtlichen Merkmalen und Lebensräumen: die Eingeborenen I. noli‑tangere, und zwei invasive Arten, Ich. parviflora und I. Glandulifera. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Wirkung des Wettbewerbs auf die Leistung invasiv ist Impatiens Art übertrifft die der Umweltfaktoren, dh Licht und Bodenfeuchte. Konkurrierende Wechselwirkungen mit gleichzeitig vorkommenden Kongeneren können daher ein wichtigerer Prädiktor für den Invasionserfolg einer invasiven Art und ihrer Populationsdynamik sein als ihre Reaktion auf abiotische Faktoren und sollten bei der Bewertung ihres Invasionspotenzials berücksichtigt werden.