Weißwedelhirsche in einem überwucherten Unterholz im Shenandoah National Park, Virginia (Foto von Chris Habeck).
Weißwedelhirsche in einem überwucherten Unterholz im Shenandoah National Park, Virginia (Foto von Chris Habeck).

In vielen Regionen der Welt stellen exotische oder übermäßig häufig vorkommende große Pflanzenfresser ein Problem für den Schutz von Waldpflanzengemeinschaften dar. Frühere Arbeiten deuten darauf hin, dass die Auswirkungen des Überangebots an Weißwedelhirschen in den Wäldern Nordamerikas im Großen und Ganzen negativ sind. Allerdings gibt es derzeit keine quantitative Synthese, um die Allgemeingültigkeit oder das Ausmaß dieser Auswirkungen zu überprüfen. In einer neuen Studie veröffentlicht in AoB PLANTS, Habeck und Schulz verwendeten metaanalytische Techniken, um zu zeigen, dass Weißwedelhirsche stark negative Auswirkungen auf die Vielfalt und Fülle von Pflanzengemeinschaften im Waldunterholz haben, dass diese Auswirkungen jedoch nicht für alle Komponenten der Pflanzengemeinschaft allgegenwärtig sind, wobei die Hirsche die größten Auswirkungen auf haben holzige Pflanzenarten. Sie schlagen auch einige Strategien vor, um die Möglichkeiten für zukünftige quantitative Synthesen der Auswirkungen von Hirschen auf Wälder zu verbessern, einschließlich der Bereitstellung eines besseren Zugangs zu bestehenden und zukünftigen Daten.