
CITES (das Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen – anscheinend Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (auch bekannt als Washingtoner Konvention) ist ein Vertrag, der sicherstellen soll, dass der internationale Handel mit Exemplaren wildlebender Tiere und Pflanzen das Überleben der Arten in freier Wildbahn nicht gefährdet. Es trat 1975 in Kraft und bietet rund 28.000 Pflanzenarten unterschiedlichen Schutz.
Das Problem ist, dass die von CITES „abgedeckten“ Organismen – per Definition – gefährdet und oft knapp sind. Folglich – leider gilt die Ökonomie sowohl im biologischen als auch im humansoziologischen Bereich – sind diese Biologika oft sehr gefragt, als Schmuck usw. in Wohnungen, Büros, Konferenzräumen … Ein CITES-Tag kann also tatsächlich als ein angesehen werden Preisschild, je stärker gefährdet – und „zitiert“ – der Organismus, desto wertvoller. Und es gibt keinen Brunnen auf der Welt, für den der Handel mit solch exotischen Taxa (angeblich) ein sehr lukratives Geschäft ist.
Halten Sie einen Deckel auf diesen Aspekt der Schattenwirtschaft ist schwierig, und die Überwachung der Bewegungen der betroffenen Organismen hat nicht unbedingt weltweit höchste Priorität. Ein relativ junges innovatives Verfahren könnte jedoch gerade dazu beitragen, solche tragbaren Waren wie teure Pflanzen zu verfolgen. Andrea Luisi et al. erläutern die Vorzüge der Einbettung von Mikrochips . Ziersträucher (HortTechnologie 20: 1037–1042, 2010). Bei der Entwicklung des Konzepts mit Rosen stellten sie fest, dass solche Sträucher bereits in der Baumschulphase sicher – intern – mit einem RFID-Mikrochip (Radiofrequenzidentifikation) gekennzeichnet werden sollten, ohne dass dies negative Auswirkungen auf das Aussehen der Pflanzen hat. Wir freuen uns darauf, dass dies in naher Zukunft auf weitere gefährdete Pflanzenarten ausgeweitet wird. Und hoffen wir, dass diese Nachricht rechtzeitig kommt, um den 75 Gefäßpflanzen (sowie 13 Amphibien, 17 Käfern, 81 Flusskrebsen und 6 nicht-vaskulären Pflanzen…) zu helfen, deren Status als gefährdet/geschützt in den USA – gemäß dem dortigen Artenschutzgesetz – … soll vom US-amerikanischen Fisch- und Wildtierdienst überprüft werden (Pressemitteilung vom 26. September 2011). Hmm, Pommes mit allem? Jetzt redest du!
