Bild: Wikimedia Commons.
Bild: Wikimedia Commons.

Heutzutage scheint es, dass jeder mit einem „Smartphone“ ein Pflanzenbiologe sein kann. Nun, nicht ganz – es braucht Jahre des engagierten Studiums usw., um dieses Recht beanspruchen zu können. Aber mit einer solchen Technologie kann fast jedes Mitglied der Öffentlichkeit seinen Teil dazu beitragen, den Verbleib von „Problempflanzen“ (ein ziemlich kurioser Euphemismus für invasive, nicht heimische Pflanzenarten, die eine Bedrohung für die einheimische Tierwelt darstellen) in den USA zu verfolgen Großbritannien. Die des Vereinigten Königreichs Umweltagentur (Teil des Ministeriums für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten, DEFRA) und die Universität Bristol haben sich zusammengeschlossen, um die Ausbreitung von drei besonders problematischen Pflanzen zu bekämpfen die 'PlantTracker'-App. Das „Most Wanted“-Trio sind: Japanischer Knöterich (Japanischer Knöterich), Himalaya-Balsam (Drüsige Impatiens) und schwimmender Wassernabel (Hydrokotyle ranunculoides). Und Daten zu diesen Pflanzen ist (Entschuldigung, Diese) wichtig, weil sie eine Bedrohung für die biologische Vielfalt darstellen, das Hochwasserrisiko erhöhen und den Zustand der Gewässer beeinträchtigen, was die britische Wirtschaft mindestens 1.7 Milliarden Pfund pro Jahr (!) kostet. Die PlantTracker-App, die kostenlos im iTunes App Store und im Android Market erhältlich ist, zeigt dem Benutzer, wie er jede Art identifizieren kann, und ermöglicht die Übermittlung von „geolokalisierten“ Bildern, sodass die Verteilung und Verbreitung dieser problematischen Pflanzen genauer erfolgen kann verzeichnet. Allerdings wird das Projekt zunächst nur in der Pilotphase durchgeführt Midlands ('der traditionelle Name für das Gebiet, das Mittelengland umfasst'). Ein bisschen zynisch könnte man meinen, dass die App – einmal in ganz Großbritannien eingeführt – den lästigen Dreier nur in Gebieten aufzeichnet, in denen Mobilfunkempfang besteht. Also, eine ideale Strategie für ein schlaues Mitglied davon Triumvirat soll sich in „Handy-Blackspots“ etablieren, wo es unentdeckt und ungestört vom neuen Zeitalter der digitalen Detektive leben kann. Ob die „App“ schließlich in den USA zur Ortung genutzt werden könnte – in Zelle telefonbedeckte Bereiche! - von H. ranunculoides (das „dort drüben“ verschiedentlich als schwimmender Wassernabel, schwimmender Sumpfnabel und Wassernennkraut bekannt ist) und dessen Status ist aufgeführt als gefährdet in mehreren Staaten, ist (mir…) nicht bekannt.