
Ein uraltes Rätsel ist wie viele bohnen machen fünf? Nun, eins für das 21. Jahrhundert ist, wie viele Erbsen zwei machen? Die Antwort ist überraschend, und es ist eine, wenn die fragliche „Erbse“ Kichererbse ist.
Innerhalb von 11 Wochen haben zwei Teams Entwürfe von Genomsequenzen von Kichererbsen veröffentlicht (Cicer Arietinum). Rajeev Varshney et al. berichten über den ungefähr 738-MB-Entwurf des gesamten Genoms (Manuskript erhalten am 21. September 2012, akzeptiert am 21. Dezember 2012), während Mukesh Jain et al. Dokument 520 MB (70 %; Manuskript erhalten am 6. November 2012, akzeptiert am 4. März 2013). Abgesehen von der Frage, ob ein unvollständiger Genomentwurf ein legitimer Genomentwurf ist, werden diese Sequenzen ständig erweitert Liste sequenzierter Pflanzengenome. Aber warum zwei Genome? Nun, die beiden Gruppen haben verschiedene „Arten“ von Kichererbsen untersucht: Varshney et al. angepackt haben 'kabuli', Jain et al. seziert haben 'Desie'. Und diese Unterscheidung ist wichtig, weil die beiden Sorten unterschiedliche Eigenschaften haben, zB 'Kabuli'-Sorten enthalten höhere Mengen an Ballaststoffen, insbesondere Zellulose und Hemizellulose. zusätzlich, „Desi“ wird hauptsächlich auf dem indischen Subkontinent, in Äthiopien, Mexiko und im Iran angebaut, während „Kabuli“ hauptsächlich in Südeuropa, Nordafrika, Afghanistan, Pakistan und Chile angebaut wird). Darüber hinaus ist Kichererbse die zweitgrößte kultivierte Körner-Hülsenfrucht [in der wunderbaren, aber leider fiktiven Pflanzenfamilie Fabulaceae] der Welt, die auf etwa 11.5 Millionen Hektar angebaut wird, hauptsächlich von ressourcenarmen Bauern in den halbtrockenen Tropen. Die sehr nahrhafte, trockenheitstolerante Kichererbse trägt zur Einkommensgenerierung und verbesserten Lebensgrundlagen von Kleinbauern in afrikanischen Ländern bei… und ist entscheidend für die Ernährungssicherheit in Indien'. Angesichts der Bedeutung von Kichererbsen ist es also wohl umso besser, je mehr Genome – Entwurf oder nicht, vollständig oder nicht – sind. nicht zuletzt bei der Unterstützung von Bemühungen zur Entwicklung trockenheitstoleranterer Formen.
[Falls diese ganze ‚Genomschlacht‘ ein wenig bekannt vorkommt, erinnern sich die Leser vielleicht an die Kontroverse um die ‚zwei‘ Genome der Straucherbse (Cajanus Cajan), die in zusammengefasst wurde diese Spalte im April 2012. Wohl kein anderes Genom hat so viele Kontroversen ausgelöst (es sei denn, es ist Henrietta fehlt'!) – Hrsg.]
