Voreingenommene Morph-Verhältnisse und verzerrter Paarungserfolg
Voreingenommene Morph-Verhältnisse und verzerrter Paarungserfolg

Bei distylen Pflanzenarten sind schiefe Morph-Verhältnisse nicht ungewöhnlich und können aus einer Reihe von Faktoren wie demografischer Stochastik und Leckage des heteromorphen Inkompatibilitätssystems resultieren. Meeus et al. Untersuchung der Mikrosatelliten-Variation unter 27 belgischen Populationen von Pulmonaria officinalis (Boraginaceae) und stellen fest, dass für alle verwendeten genetischen Maße die Morph-Verzerrung wichtiger ist, um Muster der genetischen Vielfalt zu erklären, als die Populationsgröße. Signifikante Abweichungen von gleichen Morphverhältnissen beeinträchtigen somit nicht nur den Fortpflanzungserfolg von Pflanzen, sondern auch die populationsgenetische Diversität heterostyler Pflanzenarten.