Lebensgeschichte von Physonota unipunctata, im Uhrzeigersinn von oben links: Erwachsener Schildkrötenkäfer auf Monarda fistulosa-Blatt, Eimasse auf der Blattunterseite, erste Erscheinungsform unmittelbar nach dem Schlüpfen und letzte Erscheinungsform mit Kotschild. Bildnachweis: Ken Keefover-Ring
Lebensgeschichte von Physonota unipunctata, im Uhrzeigersinn von oben links: Erwachsener Schildkrötenkäfer auf Monarda fistulosa-Blatt, Eimasse auf der Blattunterseite, erste Erscheinungsform unmittelbar nach dem Schlüpfen und letzte Erscheinungsform mit Kotschild. Bildnachweis: Ken Keefover-Ring

Viele pflanzenfressende Insekten haben die Fähigkeit entwickelt, Pflanzen zu fressen, die Giftstoffe synthetisieren, mit denen sie sich gegen Pflanzenfresser verteidigen. Während diese spezialisierten Insekten gut mit bestimmten Pflanzengiften umgehen können, können Pflanzenarten mit sehr variabler Chemie eine Herausforderung darstellen. In einer neuen Studie veröffentlicht in AoB PLANTS, Keefover-Ring getestet auf Wechselwirkungen eines Spezialisten Schildkrötenkäfer (Physonota unipunctata) ernähren sich von einer Wirtspflanze (Monarda fistulosa) mit Personen, die zwei verschiedene ätherische Öltoxine (Thymol und Carvacrol) enthalten. Insgesamt zeigten die Käfer ein höheres Überleben, Wachstum und eine höhere Präferenz für eine der ätherischen Ölarten der Pflanze. Eine solche intraspezifische Variation der Pflanzenresistenz kann zu einer Spezialisierung der Pflanzenfresser auf eine bestimmte Wirtschemie führen, was Auswirkungen auf die Evolutionsbahn sowohl der Insekten- als auch der Pflanzenart hat.