
Obwohl dies wie eine kluge Antwort auf die Frage „Warum sind Pflanzen grün?“ erscheinen mag, ist es wahrscheinlich nicht zu weit gegriffen. Viele interessierte Parteien haben sich mit der Frage auseinandergesetzt und es wurden mehrere Vorschläge gemacht, warum die meisten Pflanzen – womit Kommentatoren in der Regel die wichtigsten photosynthetischen Teile, die Blätter, meinen – eine überwiegend grüne Farbe haben. Die meisten davon befassen sich mit dem Überwiegen von Grün Chlorophylle (ja, Plural – a und b) in Landpflanzen. Sehen Sie sich dazu das charmante Video von MinuteEarth an werden auf dieser Seite erläutert, oder der akademisch beigesteuerte Thread von ResearchGate zu diesem Thema werden auf dieser Seite erläutert, oder der auf Studenten ausgerichtete Artikel von Mark McGinley (ein außerordentlicher Professor am Honors College und Department of Biological Sciences an der Texas Tech University in Lubbock, USA) werden auf dieser Seite erläutert. Es scheint jedoch, dass die „wahre“ Antwort im evolutionären Erbe der Landflora liegt abgeleitet von Jonas Collén et al. und ihre Ankündigung der Sequenzierung des Genoms von Chondrus-Crispus, eine Rotalge/Meeresalge, die gemeinhin Irisches Moos genannt wird.
Obwohl Rotalgen grünes Chlorophyll enthalten, ist ihre rote Färbung ein Ergebnis großer Mengen nichtgrüner Pigmente wie Phycoerythrin. Während des erschlossenen Verlaufs seiner Evolution, C. Crispus viele Gene verloren (ihr kompaktes Genom von 9606 Genen ist vergleichbar mit der einzelligen Grünalge Chlamydomonas reinhardtii mit 14.516 Genen und Arabidopsis thaliana's 27 416). Und dieser genetische Reduktionismus hätte evolutionäre Folgewirkungen gehabt. Insbesondere den Verlust von Flagellengenen, für die Beweglichkeit bestimmter Zellen benötigt – insbesondere die Gameten während der sexuellen Fortpflanzung in sogenannten „niederen“ Landpflanzen – möglicherweise ausgereicht haben, um „rivalisierenden“ Flagellaten-Grünalgen den evolutionären „Bein nach oben“ zu geben, der ihnen erlaubt, das Land für sich zu beanspruchen, und schließlich die Landflora zu zeugen. Oder wie es in der Pressemitteilung der Zeitung heißt: „Hätte es diesen massiven Genverlust nie gegeben, hätten Rotalgen möglicherweise die terrestrische Umwelt in großem Umfang besiedelt, ebenso wie Grünalgen, die die Vorfahren aller Landpflanzen sind'. Und deshalb sind Pflanzen grün/nicht rot. 'Einfach so!', soll ein überaus gut informierter Herr Kipling gesagt haben.
