Pflanzen in ariden Umgebungen haben oft vorhersehbar andere Phänotypen als Pflanzen in feuchten Umgebungen. Innerhalb von Arten könnten solche Merkmal-Umwelt-Assoziationen auf eine lokale Anpassung hindeuten, doch unterstützende Beweise sind selten. Eine neue Studie untersucht protea repens ein Strauch, der in der Cape Floristic Region vorkommt.

Samenquellstellen von Protea repens
Saatgutquellen von Protea repens, die im Gemeinschaftsgarten in Kirstenbosch, Südafrika, verwendet wurden, und ihre jeweiligen jährlichen Niederschlags- und Temperaturmuster aus 30-jährigen Klimadurchschnitten. Ausführliche Informationen in Carlson et al (2016)

Carlson et al. zeigen sowohl die breit angelegte Stomata-Variation als auch ihren Evolutionsmechanismus, indem sie Daten aus einem gemeinsamen Garten mit denen von zwei Wildpopulationen kombinieren. Im Garten war die Stomatadichte bei Pflanzen aus heißeren, trockeneren Standorten höher. In freier Wildbahn hatten Pflanzen mit dichteren Stomata eine höhere Fruchtbarkeit, kühlere Blätter und eine erhöhte Photosynthese, aber nur an den trockeneren von zwei Standorten. Diese Ergebnisse zeigen, wie die Stomatadichte die Physiologie an den verschiedenen Stellen unterschiedlich beeinflusst und auf einzigartige Weise die lokale Anpassung demonstriert.