
Der Klimawandel hat die Verfügbarkeit von Wasser für die Bewässerung von Nutzpflanzen in vielen Regionen der Welt eingeschränkt. Tatsächlich sagen aktuelle Modelle des Klimawandels voraus, dass aride und semi-aride Zonen Orte sein werden, an denen die Niederschläge drastisch zurückgehen werden. In diesem Zusammenhang könnten Pflanzenwurzel-assoziierte Pilze aus Ökosystemen, die derzeit schweren Dürrebedingungen ausgesetzt sind, die ökophysiologische Leistung und den Quantenertrag von Nutzpflanzen, die der Dürre ausgesetzt sind, verbessern. In einer aktuellen Studie veröffentlicht in AoB PLANTS, Molina-Montenegro et al. bewerteten, wie die Inokulation von aus antarktischen Pflanzen isolierten Pilzendophyten die Nettophotosynthese, die Wassernutzungseffizienz und die Produktion frischer Biomasse in einer Salatsorte verbessern kann, die unter verschiedenen Wasserverfügbarkeitsregimen angebaut wird. Eine solche Anwendung von antarktischen Wurzel-Endophyten auf verschiedene Nutzpflanzen könnte ein biotechnologisches Werkzeug für die Ernährungssicherheit sein.
