Lokal angepasste Landrassen bieten einzigartige genetische Ressourcen, um die Getreideerträge in wenig fruchtbaren Randböden zu steigern. Schmidt et al. Bewertung der Toleranz gegenüber Manganmangel für eine Population genetisch diverser europäischer Gerstenlandrassen und moderner Elitesorten.

Eine Untergruppe schottischer Gersten-Landrassen zeigte eine überlegene Fähigkeit, Mangan zu erwerben und dem Spross zuzuordnen. Diese Landrassen erzielten unter schwerem Manganmangel robuste Getreideerträge, während moderne Sorten ihren Lebenszyklus nicht abschließen konnten. Im Vergleich zu modernen Elitesorten zeigten lokal angepasste Landrassen eine außergewöhnliche Fähigkeit, Mn aufzunehmen und in sich entwickelnde Blätter zu verlagern, die Photosynthese aufrechtzuerhalten und robuste Getreideerträge zu erzeugen. Ein konzeptionelles Modell hebt die zukünftigen Forschungsbereiche hervor, die erforderlich sind, um das Mangan-Effizienzmerkmal aufzudecken und die Widerstandsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Landwirtschaft zu verbessern.
