Das haben wir bereits erwähnt Mikroplastik könnte Pflanzen gefährden sowie Tiere. Jingzhe Zhou und Kollegen haben weitere Beweise dafür, dass wir noch mehr davon hören werden. Sie haben studiert wie Polyvinylchlorid (PVC) und Polyethylenpartikel Wasserschlauchpflanzen störten. Sie fanden heraus, dass es der Fokus des Wasserschlauchs auf mikroskopisch kleine Beute war, der ihn besonders anfällig für Vergiftungen durch Mikroplastik machte.
Der Wasserschlauch, Utricularia spp., sind die schnellsten fleischfressenden Pflanzen der Welt. Sie ernähren sich durch kleine Blasen, die an langen Stielen befestigt sind, die unter Wasser verlaufen. Die Blasen werden geleert und vorbereitet, sodass sich eine Tür öffnet, wenn ein Tier die Falle auslöst. Die Falle saugt Wasser und alles, was im Wasser schwimmt, mit erstaunlicher Geschwindigkeit an. Die Beschleunigung liegt bei über 600 g und ist schneller vorbei als du kannst think eines Augenzwinkerns.
Botaniker haben untersucht, was Sie tun müssen, um diese Fallen auszulösen. Sie haben festgestellt, dass einige zufällig zu feuern scheinen. In den letzten Jahren wurde entdeckt, dass Wasserschlauch nicht nur Tiere, sondern auch mikroskopisch kleine Pflanzen fressen. Das hat man sich gedacht sie könnten sogar Algen als Nahrungsquelle 'farmen'.
Das Problem für Blasenwürmer besteht darin, dass die Fallen alles greifen, was draußen ist, wenn sie schießen. Das heißt, wenn die Verschmutzung zunimmt, können sie ein Problem haben. Insbesondere Botaniker betrachten die Verschmutzung jetzt im mikroskopischen Maßstab, was bedeutet, dass Mikroplastik und Nanoplastik jetzt ein ernsthaftes Forschungsthema sind.
Um zu sehen, inwiefern Mikroplastik ein Problem darstellt, untersuchten Zhou und Kollegen, wie Utricularia aurea Lour, der goldene Wasserschlauch, kümmerte sich um sie. Die Wissenschaftler dachten, dass es die kleineren Kunststoffe seien, die dank der Größe der Fallen die stärkere Bedrohung für die Pflanze darstellen würden.

Um die Pflanzen zu testen, besorgten sich die Wissenschaftler Kugeln aus Polyethylen und PVC, die sie in Tanks mit Wasserschlauch stecken. Sie mischten den Kunststoff mit Wasser in der gleichen Konzentration, 50 mg pro Liter. Dann stellten sie die Wasserschlauchpflanzen in einer Reihe von Tanks mit unterschiedlichen Bedingungen auf, um zu sehen, welche Wirkung die Kunststoffe haben würden.
Das erste Ergebnis zeigte einen deutlichen Unterschied in der Wirkung der Kunststoffe, wobei PVC einen schlechteren Einfluss auf das Pflanzenwachstum hatte als Polyethylen. Ein wesentlicher Unterschied zwischen den beiden Kunststoffen bestand darin, dass die PVC-Partikel in der Regel kleiner als 100 μm waren, während die Polyethylen-Partikel oft größer waren. Dieser Unterschied war wichtig, da die Fallen Beute von bis zu 100 μm Größe aufnehmen können. Die Polyethylenpartikel waren einfach zu groß, um von den Fallen so oft aufgefangen zu werden. Die Pflanzen, die PVC fingen, hatten eine verringerte Dehnung, was darauf hindeutet, dass Plastik in den Fallen eine toxische Wirkung hatte.
Um zu überprüfen, ob das Plastik in den Fallen das Problem verursachte, führten Zhou und Kollegen ein weiteres Experiment durch. Wasserblasen saßen in der gleichen Lösung aus PVC und Wasser – aber ihre Blasen wurden entfernt. Der Vergleich des Wachstums dieser Pflanzen mit gestrippten Pflanzen in plastikfreiem Wasser zeigte, dass die Pflanzen in der Plastiklösung nicht schlechter abschnitten. Es war also die Kombination aus Plastikpartikeln und den Fallen, um sie aufzunehmen, die die toxische Wirkung verursachte. Außerdem stellten sie fest, dass das Plastik, wenn es von Pflanzen gefangen wurde, an der Innenseite der Fallen haftete, was sie beim Zurücksetzen möglicherweise weniger nützlich für die Pflanze machte.
Die Ergebnisse sind besorgniserregend, wenn man bedenkt, dass Mikro- und Nanoplastik allgegenwärtig ist. Wir verlassen uns nicht auf Wasserschlauch, aber sie sind es ein Kanarienvogel in einer Kohlemine. Andere Pflanzen nehmen Kunststoffe nicht auf die gleiche Weise auf, aber könnten gefährdet sein, sie über ihre Wurzeln aufzunehmen. Das Verständnis der Gefahren ist ein erster Schritt, um sie zu mindern.
